Während Staatspräsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel in Aachen den Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern erneuerten, waren fünf unserer Schülerinnen in der Partnerstadt Châtenay-Malabry, um dort das zweiwöchige Schülerpraktikum zu leisten und damit ein Ziel des Vertrags zu erfüllen.

Die französischen Organisatoren hatten Praktikumsplätze ausgesucht, bei denen die französische Sprache unbedingt erforderlich war.

Sarah Vogel, Leena Funke und Emily Foos arbeiteten in einer „Ecole maternelle“, einer Vorschule, in der Kinder schon an Lesen und Schreiben herangeführt werden. In dieser Schule werden die Kinder auf die Grundschule vorbereitet. Die Arbeit mit den Kindern hat richtig Spaß gemacht, resümieren die drei Schülerinnen übereinstimmend.

Sümeyra Günes hatte ihren Praktikumsplatz an der Rezeption im Hotel. Die Nähe zu Paris sorgte für internationale Gäste. Da wurde sie auch in den anderen Sprachen gefordert. Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch hatte sie parat und hat jetzt auch ein paar chinesische Wörter im Gepäck.

Sophia Berghoff hatte gleich zwei Praktikumsplätze.  In der ersten Woche war sie im „Cap jeune“, einer Einrichtung der Gemeinde, in der Anliegen und Fragen von Kindern und Jugendlichen entgegengenommen werden und wo auch Hilfe und Beratung angeboten werden. In der zweiten Woche hat sie im College (vergleichbar Gymnasium) die Deutschlehrer  im Unterricht begleitet und unterstützt.

Man merkt den Schülerinnen die Freude über diese Praktika noch an. Sie sind voll des Lobs und der Dankbarkeit, insbesondere auch gegenüber den Gasteltern, die den Aufenthalt auch durch Besuche in Paris und Versailles noch aufwerteten.

Fachlehrerin Chistelle Heinen ist äußerst erfreut und begeistert, dass alles so gut geklappt hat und sieht in diesem Praktikum auch Ansporn. Monika Türpe bewertet das Praktikum als hervorragende Gelegenheit, die in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse zu vertiefen. Sie zeigt sich auch dankbar, dass die Stadt Bergneustadt durch die Pflege der Partnerschaft diese Möglichkeit überhaupt begründet hat.

(Erhard Dösseler, Beauftragter für die Partnerschaft)

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